Miezpopiez's Weblog

Gehirnknete von Freda

April 18, 2010

Einsortiert unter: Musik — miezpopiez @ 10:00 pm
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Komisch, wie man doch immer wieder zu seinen Wurzeln zurückkommt. Seit ca 3 Jahren hab ich nicht mehr an Rio Reiser gedacht, Held meines zehnjährigen Ichs, Gegenstand einer Facharbeit in der Oberstufe und einer Seminararbeit in Musikwissenschaft, neben Stoppok und Dziuk der dritte der Großen, die mich das Texten auf Deutsch lehrten, und denen ich nich dankbar genug sein kann.

Doch irgendwo zwischen dem Hören der neuen Gisbert zu Knyphausenplatte und meinem 25. Geburtstag kam er wieder in meine Ohren. Und Augen. Eine neuere der unzähligen Dokumentationen stand plötzlich in unserem DVD-Regal und kurz darauf auf meinem Personalkauf-Zettel.

Und es ist wieder so, als hätte ich nicht diese Lieder ca. 300 mal pro Stück gehört in meinem Leben. Die Schnippsel, aus denen die meisten Dokumentationen zusammengesetzt sind, nicht schon mitsprechen können, mit Diktiergerät vom Fernseher mitgeschnitten und auf Kassette unzählige Male gehört, bis die Bänder dem gemeinem Bandwurm zum Opfer fielen.

Diese Teenagerfaszination scheint in dem Fall einfach keine gewesen zu sein. Nach 15 Jahren ist sie ungebrochen.

 

Nachtrag Dezember 28, 2009

Einsortiert unter: Plattenladen — miezpopiez @ 11:02 pm

In der vorletzten Vorweihnachtsnacht sah ich mich auf der Theke schlafen, während sich eine Schlange bis ganz hinten bildete. Die Nacht danach und die nach Heiligabend habe ich durchgehend kassiert. Siebenneunundneunzigbidde,undzweieuroeincentzurück. Tüte dazu?

Argh.

 

Weihnachten – Zeit zum Träumen Dezember 18, 2009

Einsortiert unter: Plattenladen — miezpopiez @ 9:33 am

Ich liebe meinen Nebenjob. Ein bisschen ist es wie betreutes Wohnen manchmal, man kümmert sich um verlorene alte, verlorene verrückte, und verlorene Durchschnittsmenschen, hilft ihnen, sich in dem sich vor ihnen ausbreitenden Labyrinth zurechtzufinden, gibt und bekommt die ein oder andere Lebensweisheit mit auf den Weg, und hat unheimlich viel zu Lachen, weil die Mitarbeiter genau so einen Knall haben wie man selber. Den braucht man auch, um im Plattenladen zu arbeiten. Ausserdem darf man den ganzen Tag Musik hören (Segen oder Fluch- je nachdem wer grad die Platten auflegt) und lernt den ganzen Tag unheimlich viel – über Menschen, Musik, Vorhersagen von Pyramidengedächtnissen anno 1988 (sic!).

Und dann gibt es den Dezember; beziehungsweise eigentlich nur die 2. und 3. Dezemberwoche, wo plötzlich dieses komische „Weihnachten“ wie aus dem Nichts vor die Leute springt und sagt „Ha! Da bin ich wieder! Habt ihr wohl nicht mit gerechnet, was? Jetzt aber schnell die Läden stürmen, sonst drängeln da noch alle gleichzeitig hin“ Und das machen sie dann auch. Alle. Gleichzeitig.

Und diese unvorstellbaren Massen an Menschen, die natürlich alle keine Zeit haben und alle gleichzeitig die gleiche aufopfernde Fürsorge brauchen, strömt zwischen den Regalen herum (naja, „schiebt sich schwerfällig“ trifft es wohl eher) und danach direkt in meine Träume. In der Vorweihachtszeit träume ich den größten Murks des ganzen Jahres. Und ich phantasiere nachts echt hahnebüchenes Zeug über das Jahr!

Letztes Jahr war meine Spezialität das Schlafwandeln. Meine Lieblingserinnerungen waren zwei aufeinanderfolgende Nächte ganz kurz vor Heiligabend. In der ersten weckte mich mein Freund, weil ich am Rand  meines Hochbetts herumkratzte wie eine Irre. Ich habe ihn darauf im halbwachen Zustand fürchterlich zur Sau gemacht, dass er mich nicht stören solle, die Frau wolle das Geschenk schließlich versiegelt und eingepackt haben und da müsse ich halt jetzt das Preisschild und den Angebotsaufkleber abpiddeln. Das war mir am nächsten morgen unfassbar peinlich, weshalb ich sehr, sehr froh bin dass er in der nächsten Nacht weitergeschlafen hat.

Das schlimme ist, dass ich dabei die  ganze Zeit im  Prinzip wach war. Ich wachte auf, nahm mein Handy, beleuchtete damit den Rand von meinem Hochbett, und fing an in der Schublade, in der wir die CDs zu den leeren Hüllen, die im Laden stehen, aufbewahren, nach der Füllung für die „Encore“ von David Garret zu suchen.  Wurde merkwürdigerweise nicht fündig, legte mich wieder hin, setzte mich wieder auf, gleiches Spiel nochmal. Nach einem kurzen Gang ins Badezimmer (ich war mir immer noch nicht bewusst, was ich da mache) suchte ich nochmal ca 5 Minuten unermüdlich, immer wieder mit dem Handy leuchtend (es ist ja nicht so, dass ich keine Lampe am Bett hätte…), um mich dann entgültig wieder „richtig“ schlafen zu legen. Der Schlag an die Stirn am nächsten Morgen fiel entsprechend hart aus.

Dieses Jahr träume ich „zum Glück“ nur. Vor kurzem hatte ich einen wilden Abenteuertraum, der schon damit anfing, dass ich nur in die Mittagspause gehen wollte, und während der ganzen Handlung (u.a. hat Shirley Bassey ein umsonst-und-draussen Konzert in einem Bonner Park, der in der Form nicht existiert, gespielt und ich wurde zu einer Wanderung bis nach Mannheim gewzungen) hatte ich nur den Gedanken, dass meine Mittagspause ja nur eine Stunde dauert und ich es niemals pünktlich zurückschaffe. Entsprechend bestand der letzte Teil des Traums aus wilder Rennerei, Springen in fast fahrende Züge und  rasanten Taxifahrten. Ich habe aber leider nicht herausgefunden, ob ich es geschafft habe, da ist mir der Wecker dazwischengefahren.

Heute Nacht habe ich einen lustigen Traum gebastelt aus den Plänen die ich für heute habe (vor allem einkaufen gehen für die Tage bis Weihnachten, da komm ich nämlich sonst nicht mehr zu) und einer lustigen Aufgabe, die mir einer der Kollegen aus der Jazzabteilung aufgetragen hat, nämlich die offene Kasse, gefüllt mit 5, 20 und 50 Euroscheinen, durch die Stadt zu tragen und mit meinem Leben zu beschützen. War gar nicht so einfach, den Inhalt der Kasse mit meinem Jackenärmel zu verdecken und zu verhindern, dass irgendwer das Geld klaut. Zumal im Aldi. Argh.

Das letzte Adventswochenende und vor allem die letzten 4 Tage bis  inklusive Heiligabend liegen noch vor mir. Ich bin gespannt was ich bis dahin noch alles träumen darf.

 

Nochn Fragebogen weils son Spaß macht… September 16, 2009

Einsortiert unter: Musik — miezpopiez @ 10:36 am

1. Das Lied, das du wahrscheinlich am öftesten gehört hast

Dziuk – Kairo Mond

2. Ein Lied, das dich an deine Kindheit erinnert

Frederik Vahle – Hau mich nicht Lied

3. Ein Lied, das dich sofort melancholisch stimmt

Manic Street Preachers – My little Empire

4. Ein Lied, das du gerne hörst wenn du gereiz bist
Serafin – Sage waits

5. Ein selbstgeschriebenes Lieblingslied (falls vorhanden)
och ich mag die alle

6. Ein Lied, bei dem du sofort gute Laune bekommst

The Beatles – Octopus’s Garden (eigentlich alle Ringo-Lieder)

7. Ein Lied, das dich an eine ehemalige Beziehung erinnert

nix spezifisches

8. Ein Lied, das dich tröstet

Weakerthans- Plea from a cat called virtute

9. Eine Coverversion die dir besser gefällt als das Original

Jeff Buckley – Hallelujah

10. Ein Original das dir besser gefällt als eine Coverversion

So ziemlich jedes andere.

11. Ein Lied, bei dem du sofort den Drang verspürst mitzuspielen

Blue Öyster Cult – Don’t fear the reaper (die Kuhglocke ^^)

12. Ein Lied, das dich traurig stimmt

Jimmy Eat World – Hear you me
Neuerdings Razorlight – Wire to Wire

13. Ein schönes deutschsprachiges Lied

Rio Reiser – Stiller Raum

14. Ein Lied, dass du nicht mehr hören kannst, weil du es schon zu oft gehört hast

Das gesamte Peter Fox Album

15. Dein Dauerohrwurm

Aktuell David Bowie – Life on Mars?
Lebenslang I feel pretty aus der West Side Story (argh)

16. Ein Lied, dass du dir zu deiner Beerdigung wünschst

Weakerthans – Virtute the cat explains her departure

17. Ein Lied, das dich an Urlaub erinnert

Eher ein ganzes Album: Beatles Best of  1962-66

18. Ein Lied, bei dem du automatisch mitsummst

So ziemlich alles von den Beatles

19. Ein Instrumentales Lieblingslied

Stoppok – Zwei

20. Ein Lieblingslied, das von Sex handelt

Onelinedrawing – Bitte ein Kuss

21. Ein Lieblingslied das von Liebe handelt

Tomte – New York

22. Ein Lieblingslied das von einem Mann und einer Frau gesungen wird

Kristofer Aström – The wild

23. Ein Lied, dass du gerne daheim hörst, wenn es draußen kalt und nass ist

Travis – Driftwood

24. Ein Lieblingslied, dass dich ans Essen erinnert

Olli Schulz und der Hund Marie – Küss mich schnell bevor du platzt

25. Das Lied, mit dem du dich am besten identifizieren kannst

Alle autobiographischen, die ich bisher geschrieben habe

 

my bum is on the swedish… März 11, 2009

Einsortiert unter: Divers — miezpopiez @ 10:03 pm

Ich fühl mich Schweden.

Bei dem Wetter, dass uns seit -wie lange jetzt eigentlich?- Ewigkeiten heimsucht kann man sich auch mal Schweden fühlen. Der gefühlte längste Winter aller Zeiten.  Hätte echt nicht gedacht, dass ich mal die Sonne so sehr  vermissen würde.

Und irgendwie werden meine Mitmenschen auch alle so… schwedisch (ich hab da schon so ein Klischee im Kopf, nachdem ich  ich mal ein Interview mit den Cardigans las und vor allem Kristofer Aström live sah). Seit es so kalt und unsonnig ist, haben unglaublich viele Leute entweder Stress in der Beziehung oder keine Beziehung mehr (oder beides… abwechselnd). Selten hab ich mit sovielen Leuten zu tun gehabt, die mit ihrer Sinngebung hadern – gut, dass kann natürlich auch daran liegen, dass ich mit vielen Leuten zu tun habe, die kurz vor dem Sprung ins „richtige“ Leben stehen,  dem ich zugegebenermaßen auch nicht angstfrei gegenüberstehe.

Aber – das ganze Schwedending hat auch sein Gutes. Wie es  in dem Cardigansinterview auch stand: Wenn man wegen dem Wetter nichts anständiges Schönes machen kann und sich die ganze negative Energie schön bündelt, kann man auch ordentlich kreativ werden.  Und das merke ich gerade bei mir; dies ist mein erster „richtiger“ Blogeintrag, und ich habe den Blog vor ca einem Jahr eingerichtet, mir fiel nur nichts ein, um es reinzuschreiben. Und ich habe den ersten Songtext seit langem geschrieben, der es weiter als bis 4 Zeilen geschafft hat, und von dem ich hoffe, dass er mir morgen immernoch gefällt.

Auch wenn seine Grundstimmung auch eher Schweden ausgefallen ist ^^.

 

so, bevor hier gar nichts steht… März 6, 2009

Einsortiert unter: Divers,Musik — miezpopiez @ 4:02 pm
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1. Von welchem Act von allen in deiner CD/LP Sammlung hast du die meisten Alben, um nicht zu sagen alle verfügbaren Alben?

Manic Street Preachers

2. Welchen Song hast du dir zuletzt angehört?

Dziuks Küche „In der Zeit“

3. Welche CD liegt gerade in deinem CD-Player?

Dziuks Küche „Hauptsache Wind“

4. Was gehört unbedingt auf deinen MP3-Player bzw. hat dort eine eingespeicherte Playlist?

Die Lieder, die ich als Klingeltöne benutze (z.B. Maximo Park „Books from Boxes“, Muse „Starlight“ & Dire Straits „Sultans of Swing“). Sonst wechsel ich recht oft damit ich nichts tothöre

5. Deine lokale Lieblingsband?

Meine

6. Dein letztes besuchtes Konzert war …?

Stoppok, Harmonie Bonn

7.Das beste Konzert das du je besucht hast?

Manic Street Preachers, Tor 3 Düsseldorf

8. Schlechteste Band die du je live gesehen hast?

Band die ich sehen wollte: Placebo 2003 in Köln waren unglaublich enttäuschend

Band die ich sehen musste:dieser grausame Singer/Songwriter, der vor Olli Schulz beim Rheinkultur Nightshift gespielt hat und der e i n f a c h nicht aufhören wollte zu spielen… er war so toll dass ich seinen Namen vergessen habe…

9. Von welcher Band liebst du die Musik aber hasst sämtliche Mitglieder?

Wenn ich ne Band unsympathisch finde, mag ich auch meisstens nicht die Musik (z.B. Blackmail).  Ich gebe zu, dass ich die Gallagherbrüder eher lustig finde als dass ich sie ernst nehme.

10. Was hast du selbst schon musikalisch auf die Beine gestellt?

2 Konzerte mit der Band, 1 Auftritt solo, in der Schule unheimlich viel (Chöre, Schulband, Projektgruppenleitung, Abiband)

11. Auf welche Konzerte freust du dich?

Depeche Mode im Juni, Tiger Lou im April, wenn die Manics dann mal wieder kommen auf die ^^

12. Was ist dein Lieblings – Bandshirt?

Ich hätte gern das Weakerthansshirt mit der Katze drauf. Von denen, die ich besitze das rote Muse-Tshirt.

13. Mit welchen Musikern würdest du gerne mal einen Tag abhängen?

Schwierig. Am liebsten Manic Street Preachers, aber ich glaub ein Tag mit Tomte wäre auch extrem unterhaltsam. Und ich würd gern mal was mit John K. Samson (Weakerthans) quatschen.

14. Mit welchen Musikern würdest du gerne mal für einen Tag tauschen, vorausgesetzt du könntest das jeweilige Instrument spielen?

Als Kind wollte ich immer zweite Keyboarderin von Stoppok werden. Mittlerweile will ich nicht meht tauschen sondern das selber einfach schaffen.

15. Von welchen Bands/Künstlern hast du die Biografien gelesen?

Manic Street Preachers, Die Toten Hosen (lange her), Jim Morrison, gilt „Fleich ist mein Gemüse?“, Rio Reiser(mehrere), Ton Steine Scherben

16. Metallica oder Guns ‘n Roses?

früher: unbedingt Guns ‘N Roses!!

heute: kann man Metallica zumindest noch ein bisschen ernst nehmen, auch wenn ich halt die Mucke nicht mag.

merkwürdige Frage im übrigen…

17. Genesis oder lieber Phil Collins solo?

Genesis und die am liebsten mit Gabriel

18. Rock, Hip Hop oder Soul?

Ich steh auf Gitarren

19. Wusstest du, dass das ausfüllen dieses Surveys dich zu einem Musikstreber macht?

Ich arbeite in einem Plattenladen. Das ist mir nicht neu.

20. Die beste Dekade für Musik war/ist…?

Die meissten Bands die ich mag haben sich irgendwann in den 90ern gegründet und Ende der 90er hab ich angefangen mich für Musik zu interessieren. Als Musiker denke ich waren die 60er + 70er am dankbarsten, weil man da noch totale künstlerische Freiheit  u n d kommerziellen Erfolg haben konnte.

21. Wieviele Musik-DVDs hast du in deiner Sammlung?

Irgendwas um die 20

22. Von welchen Acts?

Manic Street Preachers (3), Muse (2), Paul Weller, The Who, Stereophonics (2), Simon and Garfunkel, Paul Simon, Rolling Stones, Oasis(3), Elvis, The Doors, Tears for Fears, Alice Cooper…

23. Magst du Madonna?

Ein paar Sachen

24. Tu nicht so, als ob du sie nicht magst!

Tu ich nicht. Der Kaballakram ist etwas merkwürdig.

25. Lieblings-Soundtrack?

Rocky Horror Picture Show

26. Welche CDs hattest du zuletzt auf Gehirnwäsche-Rotation?

ClickClickDecker „Den Umständen entsprechend“

Dziuks Küche „Freche Tatoos auf blutjungen Bankiers“

28. Die peinlichste CD in deiner Sammlung?

Ich hatte mal den Titanic-Soundtrack. Sonst ist mir nichts peinlich, sondern einfach nicht mehr mein Geschmack.

29. Vinyl oder CD?

Hat beides seine Vor-und Nachteile. Habe mir die Möglichkeit offengehalten, beides hören zu können.

30. CDs oder legale Musikdownloads?

Wie gesagt, ich arbeite in einem Plattenladen.

 

 
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